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Dingdens Gewerbegebiet hat jetzt schnelles Internet
„Ab und zu hatte man etwas Ruhe“, beschrieb Setex-Chef Konrad Schröer die Situation, wenn seine Mitarbeiter oder er mal Farbmuster oder Fotos herunterladen mussten. Die Textilfirma ist bereits angeschlossen.
Beim Anlagenbauer RST, eine Straße weiter, wartet man schon sehnsüchtig: „Es ist bisher eine Katastrophe“, sagt der technische Leiter Ewald Wüpping. „Ein Bildaufbau kann bis zu fünf Minuten dauern.“ Mit der neuen Leitung erhofft sich RST eine „extreme Zeitersparnis“ bei Online-Projekten. So könnten Schaltpläne mit mehreren Planern an verschiedenen Standorten erstellt werden.
Die Bocholter Energie- und Wasserversorgung (BEW) zog die Leitung vom Vennweg in Mussum nach Dingden. Die Firma Bornet fungiert als Provider. Statt zwei Megabit pro Sekunde stehen den angeschlossenen Firmen nun 20 Megabit pro Sekunde zur Verfügung. Den Anstoß für das Projekt, das ganz ohne staatliche Förderung ausgekommen ist, hatte Martin Hapke, Wirtschaftsförderer der Stadt Hamminkeln, gegeben.
Als die Telekom kein Interesse zeigte, die Breitbandversorgung für Hamminkeln auszubauen, suchte er gemeinsam mit der CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT) nach anderen Lösungen.
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