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Jeder zweite Ex-Mitarbeiter lässt Firmendaten mitgehen
Das geht aus der Studie des Ponemon Institutes und Symantec unter 1.000 Arbeitnehmern aus den USA hervor, die 2008 ihren Arbeitsplatz verloren oder gewechselt haben. Die Befragten stammen aus den unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen, die meisten aus dem Finanz-Dienstleistungssektor.
Von E-Mail-Listen bis zu Kundeninformationen
Demnach haben 59 Prozent der Befragten beim Verlassen ihres Arbeitsplatzes vertrauliche Unternehmensdaten mitgenommen - in acht von zehn Fällen ohne Erlaubnis des Arbeitgebers. Zu den gestohlenen Daten zählten unter anderem E-Mail-Listen, Daten von Arbeitnehmern und Kundeninformationen, zum Beispiel Kontaktlisten.
Dazu hätten 53 Prozent der Ehemaligen die Informationen auf CD oder DVD gespeichert. 42 Prozent nutzten der Studie zufolge einen USB-Stick. 38 Prozent hätten die Daten per E-Mail-Anhang an eine private E-Mail-Adresse versandt.
Vertrauensvolle Arbeitgeber
Laut Studie machen es die Arbeitgeber den Mitarbeitern leicht, Firmen-Daten mitzunehmen: In 82 Prozent der Fälle hätten Arbeitgeber elektronische oder gedruckte Dokumente nicht prüfen lassen, bevor die Befragten ihren Arbeitsplatz verließen. Außerdem konnte der Studie zufolge fast ein Viertel der Angestellten auch nach dem Verlassen der Firma auf das Computersystem oder auf das Netzwerk ihres früheren Arbeitgebers zugreifen.
Andreas Zeitler von symantec: "Datenverluste können auch in Zeiten von Personalabbau verhindert werden. Unternehmen sollten wirksame Technologien zum Schutz vor Datenverlust einsetzen, die ihnen genau sagen, wo sich vertrauliche Informationen befinden und in welcher Weise sie genutzt werden - so können sie verhindern, dass diese kopiert, herunter geladen oder außerhalb des Unternehmens verschickt werden." (uqrl)
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